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Kampfsportart Karate

28 Mai 2012 Keine Kommentare
© attltibi - Fotolia.com

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Karate verschafft einen Einblick in die chinesische Geschichte, die bis in das 06.Jhd zurückreicht. Diese Kampfkunst (die leere Hand) gelang Anfang des 20.Jhd von der Insel Okinawa nach Japan, wo sich bereits im 14. Jhd chinesische und japanische Traditionen vereinten. Beide Statten unterhielten miteinander enge wirtschaftliche Handelsbeziehungen.
Ursprünglich wurde diese Kampfkunst von chinesischen Mönchen auf die einheimische Bevölkerung übertragen und erfolgreich angewandt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich der Kampfsport, im Laufe der Zeit, über die gesamte Welt.

Was beinhaltet Karate?

Ziel dieser Kampfkunst ist nicht nur gegen einen Gegner zu kämpfen.
In diesem Sport lernen Sie, vollständige Körperbeherrschung, Selbst in extremen Stresssituationen einen klaren Kopf zu bewahren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.
All diese Bestandteile basieren auf volle Konzentration, Ausdauer, Schnelligkeit
und Beweglichkeit. Alle Komponente können Sie mit viel Fleiß und Geduld erlernen.
Außerdem steht gegenseitiger Respekt des Anderen an erster Stelle.

Körper und Geist stärken, Meditation und Entspannung

Vor einer anstehenden Aufgabe (ob Training, ein Wettkampf oder Management im Alltag,) brauchen Sie einen klaren Verstand. In dieser Kampfkunst lernen Sie, Ihr
Inneres in Form von Entspannungsübungen und Atemtechniken, von negativen Gedanken und Gefühlen zu leeren.
Die wichtigsten Grundtechniken für Angriff und Abwehr bekommen Sie im Kihon (die Grundschule) beigebracht. Die ganzen Bewegungsabläufe lernt der Karateka
(Karatekämpfer), mit viel Selbstdisziplin und maximaler Konzentration, kontinuierlich. Das Training gilt erst als erfolgreich wenn Sie alle Vorgänge, ohne Nachdenken, in jeder Situation anwenden können.

Karateschulen (Dojos)

Der wirtschaftliche Boom entfaltete sich in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern. Somit entstanden auch in Deutschland die ersten Dojos.
Hier lernen die Schüler vom Sensei, dem Sempei und dem Kohai alle Abläufe dieses Kampfsports. Jedoch im Unterricht gelten strenge Regeln, die es konsequent einzuhalten gilt. Das Training beginnt und endet mit einer kurzen Verbeugung vor dem Sempei. Damit wird gegenseitigen Respekt zur Geltung gebracht.
Kehren Sie dem Sempei nie, ohne seiner Erlaubnis, den Rücken zu und halten Sie jeden Trainingstermin minutengenau ein. Dieses Verhalten zeigt Selbstdisziplin und Achtung des Gegenübers.
Nach der Begrüßung beginnt das Meditieren und Entspannen. Danach gibt es zum Erwärmen des Körpers einige Übungen. Beispiele wären Laufsport, Laufspiele, Kniebeuge, Liegestütze, Mannschaftsspiele etc. Als Nächstes beginnt der Ausdauersport, wie Langlauf, Ballspiele und Leichtathletik. Dem Ausdauersport folgen Dehn-Gleichgewichts-und Konzentrationsübungen.
Nachdem diese Etappen durchlaufen wurden, folgt erst das eigentliche Training. Zuerst lernen Sie die Grundtechniken in Form von Tritten, Schlägen, Würfen und Hebeltechniken noch im Zeitlupentempo. Solange bis Sie alle Abläufe fließend beherrschen.
Bei vielen Übungen wird paarweise oder in einer Gruppe trainiert.

Kleidung, Gradierung und Prüfung

Für diese Sportart erhalten Sie den Karate-Gi in Weiß dessen Material aus Baumwolle besteht. Dazu gehört ein farbiger Gürtel, Anfänger bekommen einen Weißen und Meister einen rot-weißen oder schwarzen Gürtel. Um die nächste Ebene (gelber Gürtel) zu erreichen, müssen Sie je nach Wartezeit, eine Prüfung ablegen. Hier stellen Sie Ihre erlernten Fähigkeiten wie Wille, Haltung, Konzentration, Schnelligkeit, Technik und Kampfgeist vor den Meistern unter Beweis. Seit 1981 gibt es zehn verschiedene Gradierungen.
Auf Schuhwerk kann verzichtet werden, Karate wird in der Regel immer barfuß durchgeführt.

Wettkämpfe

Sie haben die Möglichkeit an zwei verschiedenen Disziplinen von Wettkämpfen teilzunehmen. Einmal das Kumite (Freikampf), wo sich zwei Karateka gegenüber-stehen.
Die zweite Art von Wettkampf ist das Kata. Hier treten Sie, in festgelegter Reihenfolge, gegen mehrere imaginäre Gegner an. Diese greifen aus verschiedenenRichtungen an.
Bei Regelverstoß folgt sofortige Disqualifizierung. Das passiert, wenn ein Kämpfer sein Gegenüber verletzt.
Verboten sind, zum Beispiel Ellenbogenschläge, das Treten oder Schlagen in die Genitalien oder in den Hals.

Ist Karate für Menschen jeder Altersgruppe geeignet?

Die Antwort lautet ja. Der Sport hält Körper, Geist und Seele fit und rein. Kinder ab 5 Jahre und sogar Senioren über 70 nutzen diese Möglichkeit.
Unter anderem beugt Karate (wie viele andere Sportarten) Demenz und weiteren Geisteskrankheiten vor. Sie können Ihre Lebensenergie bis in das hohe Alter beibehalten.

Budo-Sportreisen

Ab 2011 wurden die ersten Fünf-Sternereisen für jedermann angeboten. Ganzjährig werden dem Interessenten attraktive Ziele zu annehmbaren
Pauschalpreisen vorgestellt. Mahlzeiten und Getränke sind all inclusiv. Was Sie erwartet sind gut organisierte Trainingsprogramme, Budospezialisten und
ein Urlaub in unvergleichbarer Atmosphäre.
Hier treffen verschiedene Kampfsportarten (Judo, Teakwondo, Kung-fu, und Karate.
Jedoch lernt jede Kampfgruppe ihre bevorzugte Sportart für sich.
Nach einem erfolgreichen Training besteht die Möglichkeit, die fremde Kultur, das Land und die Leute kennenzulernen.
Dazu werden unter anderem Kreuzfahrten, Stadtrundfahrten angeboten.

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