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Kondition ist die Grundlage zum Erfolg

12 Dezember 2015 Ein Kommentar
Kondition ist die Grundlage zum Erfolg

© ARochau – Fotolia.com

Wenn die Hose beginnt zu kneifen oder man schon beim Weg zum Auto völlig außer Atem ist, dann reift die Kenntnis heran, dass man doch etwas für die Fitness tun sollte. Doch ist noch ein Stück von der Einsicht bis zur Anmeldung in einem Fitnessstudio. Hat man diese Hürde auch genommen, dann steht man sich selbst oft im Wege. Nicht unbedingt wegen mangelnder Motivation, sondern weil die Kondition schon für die einfachsten Übungen nicht ausreicht. Im Gegensatz dazu ist man jedoch so motiviert, dass man schnell schwierigere Übungen wählt, auf die der Körper noch nicht vorbereitet ist. Die Folge davon ist, dass man die Übungen abbrechen muss, worunter dann jedoch wieder die Motivation leidet und im Endeffekt wird man sich in sein bequemes Leben zurückziehen und Fitness den anderen überlassen. Immer wieder wird gesagt, dass Kraftaufbau oder Fettverbrennung dadurch erreicht wird, indem man über seine Grenzen hinausgeht. Bei dieser Aussage wird jedoch ein gravierender Fehler begangen. Man geht davon aus, dass die Person im Bereich der Kondition zumindest im Durschnitt liegt. Oftmals ist die Realität jedoch eine andere. Wer jahrelang keinen Sport getrieben und vielleicht einer sitzender Tätigkeit nachgegangen ist, sich eventuell dazu noch ungesund ernährt hat, wird recht schnell an seine Grenzen kommen. Denn was bringen einen die wirksamsten Übungen, wenn man konditionell nicht in der Lage ist, diese ordentlich durchzuführen?

Der Konditionsaufbau beginnt im Kopf.

Das wichtigste Ziel, das man also erst einmal haben sollte, ist es Kondition aufzubauen. Um überhaupt mit einem Fitnessprogramm zu beginnen, muss man sich erst einmal mental darauf einstellen. Sicherlich hat man ein Ziel, das man erreichen möchte. Dies kann sein, dass man an Gewicht verlieren will oder Muskeln aufbauen möchte. Der Mensch ist jedoch so eingestellt, dass man möglichst schnell zum Ziel kommen will. Dieses Ziel sollte man auch nicht aus den Augen verlieren. Um jedoch auch die Motivation auf einem hohen Niveau zu halten, ist es ratsam das man Zwischenziele setzt. Dies kann eben erstmal das Aufbauen von Kondition sein, indem man bestimmte Übungen ohne Pause schafft. Im späteren Verlauf kann es eine bestimmte Gewichtsmarke, die man beim Abnehmen erreichen möchte, sein. Beim Muskelaufbau könnten es eventuell eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen sein, die man sich als Zwischenziel setzt. Aber auch solche Dinge wie die Umstellung der Ernährung oder das man anstelle des Aufzugs oder der Rolltreppe lieber Stufen steigt können ein Ziel sein, das es gilt zu erreichen. Es ist aber auch ein guter Zeitpunkt um dem Konditionskiller Nummer eins, dem Rauchen abzuschwören. Da man sich ohnehin sportlich betätigt, kann man so der gefürchteten Gewichtszunahme entgegenwirken.

Das Konditionstraining im Fitnessstudio.

Der erste Weg um sein Ziel zu erreichen, wird sicherlich zu einer Anmeldung im Fitnessstudio führen. Die ist auch dringend anzuraten, da man hier alle nötigen fachlichen Beratungen und Hilfestellungen erhält. Hilfestellung ist vor allem aus dem Grund wichtig, da ungenau ausgeführte Bewegungsabläufe zu keinem Effekt führen können beziehungsweise sogar zu Verletzungen. Im Fitnessstudio wird ein Trainingsplan erstellt, der sowohl auf die momentane körperliche Verfassung als auch auf die Ziele die man erreichen will abgestimmt ist. Um Kondition im Fitnessstudio zu trainieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten sowohl mit Geräten wie auch ohne. So ist der Stepper für Anfänger ideal um die Kondition zu trainieren. Auch Kurse wie zum Beispiel Pilates oder Zumba sind zum Konditionsaufbau geeignet. Abstand sollte man zu Beginn von Trainingsmethoden die in den Hochenergiebereich fallen. Der Grund dafür ist ganz einfach der, das man sehr wahrscheinlich nicht in der Lage ist diese konditionell durchzuhalten und ein Abbruch während der Übung sich sehr wahrscheinlich negativ auf die Motivation auswirken würde.

Das Konditionstraining lässt sich auch zu Hause oder im Büro durchführen.

Auch wenn man in einem Fitnessstudio angemeldet ist und sich nach einem Trainingsplan richtet, so hat man hin und wieder einfach nicht die Zeit diesen auch einzuhalten. Doch auch in den eigenen vier Wänden, im Büro, und sogar an der Bushaltestelle lässt sich Kondition trainieren. Zuhause kann man sich zum Beispiel das Springseil der Kinder nehmen und loslegen, denn Seilspringen ist eine ausgezeichnete Form um die Kondition zu verbessern. Zehn Intervalle zu je einer Minute und einer Minute Pause zwischen den Intervallen sollten zu Beginn ausreichen. Wenn man in der Lage ist, diese ohne Schwierigkeiten durchzuführen, kann man die Intervalldauer auf zwei Minuten erhöhen mit jeweils zwei Minuten Pause zwischen den Intervallen. Im Büro lässt sich wie eingangs schon erwähnt die Kondition verbessern, indem man etwa auf die Rolltreppe oder den Aufzug verzichten und dafür die Treppe nimmt. Wenn man irgendwo warten muss, dann findet man sicherlich irgendwo eine Bordsteinkante, wo man den gleichen Bewegungsablauf durchführen kann, wie bei einem Stepper im Fitnessstudio. Auch Schwimmen und Nordic Walking sind ideal zum Konditionsaufbau. Vom Laufen sollte man am Anfang eher abstand nehmen, da ein untrainierter Körper diese Anstrengungen noch nicht gewohnt ist.

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Ein Kommentar »

  • Glutajunk schrieb:

    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, muss ich echt sagen dass ich das Cardio-training viel zu sehr vernachlässigt habe.

    Gute Seite, weiter so.

    mfg Glutajunk

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