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Motivation – Der weite Weg zur Disziplin

16 November 2011 Ein Kommentar

Wie schaffe ich es mich zu Motivieren?

Es wird kälter. Der Winter naht. Von der Arbeit heimkommen und jetzt noch Sport machen? Mach Nägel mit Köpfen! Sonst wird das nichts mit deiner Vitalität ! Diesen Satz spürst du in dir, denn du weißt, von Nichts kommt nichts.

Schritt 1: Übersicht

Vorwort

Ordnung ist das halbe Leben. Ein wahrer Spruch. Ein ordentlich geführtes Leben spart Zeit und lässt sich leichter managen. Deshalb lebe ich  in einer aufgeräumten Wohnung und halte auch meinen Arbeitsplatz sauber. Ich sorge dafür das ich mich wohl fühle. Das ist bei jedem unterschieldich. Ich persönlich bevorzuge die, wie ich sie nenne, „80% Ordnung„. Alles Wichtige ist an seinem Platz, die Wohnung ist gesaugt, durch die Fenster kann man durchschauen. Mich stört es aber nicht wenn ein paar Kleidungsstücke über dem Sessel hängen. Hin und Wieder brauche ich ein kleines Chaos, z.B. wenn ich arbeite. So fliegen aktuelle Dokumente nicht wahllos durch die Gegend, sind aber an dem dafür vorgesehenen Arbeitsplatz verstreut und werden erst am nächsten Tag weggeräumt. Ein überschaubar kreatives Chaos wirkt sich bei mir oft positiv aus.

Auf den Sport übertragen sehe ich das so:

Ich nehme mir meistens mehr vor als ich letztendlich schaffe. Das ist ein Fehler, eine Charakterschwäche. Nicht immer komme ich gut damit zurecht. Denn das was man sich selbst versprochen hat, wird ja nicht eingehalten. Leicht kommt man deshalb auf die Idee, alles hinzuschmeissen. Denn man ist schuldig. Es fühlt sich dann ein bisschen so an, als wäre man zu spät zu einer Verabredung gekommen. Als wäre die Person, mit der man sich ursprünglich treffen wollte garnicht mehr da. Als wäre es aus diesem Grund das Beste, nach Hause zu gehen und sich aufzuregen. Schlussendlich, lässt sich das aber nicht wirklich vergleichen. Denn es gibt niemanden von ausserhalb der auf einen sauer ist, weil man sein Sportprogramm nicht einhält. Man ist wütend auf sich selbst. Das ist schlecht. Aber wenn man diesen Wutkreislauf unterbricht und aus der „Verzweiflung“ ausbricht, schafft man Platz für Motivation und Sicherheit. Hat man es beispielsweise gestern nicht geschafft joggen zu gehen, obwohl man es sich fest vorgenommen hat, muss das nicht zwangsweise schlecht sein. Denn wenn man sich dann heute raustraut, hat das 2 Vorteile:

  1. Man bemerkt das man am Ball bleibt auch wenn eine Unterbrechung stattgefunden hat.
  2. Man stellt fest, das die gestrige schlechte Laune (Schuldgefühle) eigentlich umsonst war. Wenn ich bemerke, ich schaffe es heute nicht, obwohl ich mir Großes vorgenommen habe, so ist das auch eine Rekation des Immunsystems. Vielleicht braucht man ja heute etwas mehr Ruhe um morgen richtig Gas geben zu können. Bedeutet für uns: Wir müssen flexibel sein. Manchmal muss man aus gesundheitlichen Gründen einfach etwas mehr relaxen. Aber Vorsicht: Diese Worte bitte nicht falsch verstehen.

Wichtigstes Motto: Dranbleiben! Denn wer kennt ihn nicht, den Situationswechsel: Man ist müde hat auf nichts Lust, aber trotzdem zu viel Energie. An dieser Stelle kann es oft  hilfreich sein, seinen inneren Schweinehund doch noch zu besiegen um Kraft zu schöpfen und überschüssige Power loszuwerden. Man muss abwägen, die Ausgeglichenheit ist wichtig.

Spezieller Tipp:

Ein Sportkalender

  • 1 rotes Kreuz für einen Sporttag
  • Kein Kreuz für Ruhetag
  • 2 rote Kreuze für besondere Leistungen

Auf diese Art und Weise, lässt sich der sportliche Erfolg fair und genau festhalten.

Tipp für Freaks: Aus den Kalendern Diagramme erstellen!

Die Hundstage akzeptieren lernen

Nicht jeder Tag kann gleich schön sein. Hin und Wieder schleichen sich Launen ein, die auf den ersten Blick unausweichlich scheinen. Obwohl man gut gearbeitet hat bzw. pünktlich bei der Schule war, geht man ohne Glücksgefühl nach Hause weil Vorgesetzte oder Lehrer einem nicht das Gefühl gaben, man hätte etwas geleistet. Obwohl man es -trotz Motivationslosigkeit–  vielleicht wirklich versucht hat. Dann noch ein oder zwei unglückliche Gegebenheiten und das Fass läuft über. Ein Teufelskreis, welcher einen meist so schnell nicht loslässt. Man versinkt daraufhin gerne im Selbstmitleid und sieht erstmal keinen Ausweg. Betrachtet man eben beschriebene Situation einmal objektiv, so wird man feststellen, dass sie vielleicht unangenehm ist, aber nicht wirklich schlimm. Sollte man sich die schlechte Laune nicht für ernstere Tage aufheben? Wieviel Trauer ist eigentlich notwendig? Sorgen die Medien dafür, das wir einerseits in „Panik vor dem Schatten“ leben und auf der anderen Seite über wirklich wichtige Dinge garnicht informiert werden? Geht es der Erde wirklich schlecht? Ich denke, man kann alle eben gestellten Fragen mit „Ja“ beantworten, bis auf die Letzte. Verglichen mit der unendlichen Kraft des Universums ist das Leid das wir auf Erden schaffen eine kleine Ameise. Man kann es garnicht vergleichen weil es so lächerlich ist. Die Menschen müssen anfangen für sich selbst zu entscheiden, aber auch gewisse Dinge einfach hinzunehmen. Denn nichts geht verloren. Auch wir nicht. So schmerzvoll ein Leben manchmal sein mag. Ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, jemand raucht eine Zigarette. Übrig bleibt nur der Stummel. Wir denken erst einmal , die Zigarette sei nicht mehr da, sie wäre weg. Dabei hat sich nur ihre Form geändert. Nichts ist verloren gegangen. Es kann auch nichts verloren gehen, denn letzten Endes ist alles Eins. Um motiviert durch das Leben zu gehen, ist oft die Perspektive entscheidend. So sagt der Pessimist, das Glas wäre halb leer, während der Optimist entgegnet, dass es halb voll sei.

Mut

Um dauerhaft motviert zu sein, ist es wichtig über Grenzen hinauszudenken. Vielleicht einmal etwas neues ausprobieren. Man könnte sich z.B. in einem Verein anmelden, von dem man weiß er sagt einem zu. Wichtig ist nur, das man am Ende zurückblickend sagen kann: Hätte nicht gedacht das ich mal so etwas mache! Das ich so etwas schaffe!

Zum Abschluss möchte ich noch ein Video einbinden. Es ist ein Interview mit dem Quantenphysiker und Wissenschaftler Dr. Dieter Broers. Er schildert dort seine Erfahrungen bezüglich Wissenschaft und Industrie in einem Interview. Er ist ein Mann, welcher sich auf unkonventionelle Art mit der Glaubensfrage und ähnlich brikären Themen beschäftigt. In seiner Szene jedoch, ist niemand geschockt wenn er seine wissenschaftlichen Erkenntnisse preisgibt. Meiner Meinung nach hatte Albert Einstein sogar ganz ähnliche Ansichten.

 

Bildnachweis: Dani Vincek, photoXpress.com

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