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The Cutting-Edge: Anti-Aging effektiv

18 Februar 2013 Keine Kommentare
The Cutting-Edge: Anti-Aging effektiv

© Syda Productions – Fotolia.com

Es geht auch ganz ohne Messer. Vieles ist bereits im Kühlschrank, und anderes lässt sich gut zwischendurch knabbern. Es muss auch nicht frühmorgens mit dem Einkaufskorb auf dem Markt herumgewuselt werden. Anti-Aging Foods, Vitamine und Nahrungsergänzungen liegen im Trend. Sie stehen in den Supermarktregalen und helfen, den Körper gesund zu erhalten, bewahren Vitalität, Energie – und ein jugendliches Aussehen. Und Pizza, Cola und Pommes können zwischendurch selbstverständlich auch noch gegessen werden.

 

Das Geheimnis der Ausgewogenheit

Nicht nur Pizza, nicht nur Pommes. Nichts ist eigentlich wirklich ungesund, aber die Kombination macht es. Werden überwiegend frittierte Lebensmittel oder überwiegend stärkehaltige (Kartoffel) konsumiert, kommt der Körper schnell aus dem Gleichgewicht. Der menschliche Stoffwechsel braucht eine Vielfalt in der Esskultur. Auch mal Gemüse, auch mal Obst. Klar, täglich ist am besten, aber auch wem dies nicht gelingt, der kann mit Nahrungsergänzungsmitteln dieses Defizit gut ausgleichen – aber zumindest gelegentlich lässt sich die Anti-Aging-Ernährung gut einplanen.

 

Codename Apfelessig

Gleich eine ganze Reihe von positiven Wirkungen auf den Körper werden dem Apfelessig zugeschrieben. Zwei Teelöffel in einem Glas Wasser täglich – und schon kann fast nichts mehr schiefgehen. Das menschliche Immunsystem hält nicht nur Krankheiten in Schach, sondern reinigt den Körper auch von abgestorbenen Zellen und hält das Gewebe gesund. Die Enzyme, Vitamine und Spurenelemente im Apfelessig – insbesondere sind dies Vitamin A in Kombination mit Schwefel – neutralisieren freie Radikale, die für eine vorzeitige Alterung mitverantwortlich sind.

 

Apfelessig – die Energiebombe mit gesundem Teint

Der natürliche Alterungsprozess verlangsamt den menschlichen Stoffwechsel, der im Körper die Nährstoffe in Energie umwandelt. Dem Apfelessig wird nachgesagt, diesen Stoffwechsel zu beschleunigen – was nicht nur zu mehr Energie und einer damit einhergehenden höheren Leistungsfähigkeit führt, sondern auch hilft, das Gewicht zu reduzieren. Berichtet wird auch, dass der Apfelessig die Wassereinlagerungen im Körper verringert und den Darm reinigt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Verbesserung von Akne und des Hautbildes – ein rosiger, gesunder Teint. Einfach täglich zwei Teelöffel ins Wasserglas geben.

 

Superlecker und Gesund

Einfach jede Woche mal was Neues probieren. Wie wäre es diese Woche mit ein paar Tassen grünen Tees, in der nächsten Woche gibt es dann Zimt auf den Kaffee – und Rotwein geht sowieso immer. Die Vielfalt, den Körper mit Abwechslung verwöhnen, mit Lebensmitteln, aus denen etwas „herauszuholen“ ist. Öfter mal was Neues. Den eigenen Stoffwechsel überraschen – und sich selbst auch. Mit neuem Geschmack, neuen Ideen – und natürlich auch mit den resultierenden Anti-Aging Effekten.

 

Food schlägt Nahrungsergänzung schlägt Vitamin-Tablette

Die Liste, der besonders effektiven Anti-Aging-Nahrungsmittel enthält vieles, was uns ohnehin schmeckt, was überall verfügbar ist oder sich auch leicht in die tägliche Ernährung einbauen lässt. Merken – und einfach mal probieren.

 

Kaffee

Erste Untersuchungen belegen, dass Kaffeetrinker weniger häufig an Herzerkrankungen sterben. Kaffee reduziert das Risiko an einer Typ 2-Diabates oder Parkinson zu erkranken und pusht dabei das ATP (Adenosine Triphosphat) – einem Hauptwirkstoff des bekannten Coenzym Q10 – die Substanz, welche die Energie im Körper speichert. Zuviel Kaffee ist natürlich nicht mehr ganz so gesund.

 

Rotwein

Resveratrol – in aller Munde – so wie der Rotwein. Der Stoff, der in Tierversuchen den Zelltod im Herzen und Gehirn verhinderte, macht Lust auf mehr. Männer trinken zwei, Frauen ein Glas pro Tag.

 

Grüner Tee

Heiß oder kalt schmeckt er doch eigentlich jedem. Erfrischend oder entspannend – chinesische Forscher bestätigen jedenfalls, dass drei Tassen Tee pro Tag den Alterungsprozess verlangsamen. Vermutlich verbessert der Grüntee die DNA-Struktur und greift in den Alterungsprozess der Zellen ein.

 

Wassermelone

Wie die Tomate ist auch die Wassermelone reich an Lycopin. Karotten sind voll mit Beta-Karotin und das ist auch gesund, für Augen und als Hautschutz gegen Sonnenbrand. Die Wassermelone hat beides. Besonders reich an Lycopin und Beta-Carotin unterstützt sie die Schutzfunktion der Haut und repariert sonnengeschädigte Zellen. Wichtig – die Samen mitessen.

 

Kurkuma

Das vielleicht wichtigste Gewürz der indischen Küche, das auch für die Farbe im Curry verantwortlich zeichnet, kann laut amerikanischen Wissenschaftlern möglicherweise Krebs zerstören – genau, nicht nur verhindern. Kurkuma reduziert die Blutgefäße in den Krebszellen und reduziert so deren Bewegungsfreiheit. Einfach einen oder zwei Esslöffel zum Hähnchengericht, zum Reis oder in das Salatdressing geben.

 

Lachs und der Regenbogenfisch

Fisch enthält gesunde Fette, welche die Zellen schützen. Die Regenbogenforelle ist besonders hoch in EPA – einem Fett, welches das Stresshormon Cortisol reduziert. Die Forelle in der Pfanne mit zwei Teelöffeln Olivenöl braten – jede Seite 5 Minuten und fertig ist die Anti-Aging-Mahlzeit. Muss ja nicht jeden Tag sein. Lachs ist besonders reich an gesunden Omega-3 Säuren.

 

Hanf – die Veggie-Alternative

Wer Fisch nicht mag, kann alternativ auch zum Hanf greifen. Hanfsamen und -öle enthalten ebenfalls jede Menge der gesunden Omega-3-Säuren. Außerdem bewahrt der Hanf die Feuchtigkeit in der Haut – genau das was eigentlich die teure Creme erreichen soll. Die Samen können roh verzehrt werden, oder als Hanföl in Salaten und zum Kochen verwendet werden.

 

Bitterschokolade

Die schwarze Schokolade, Zartbitter, Edelbitter oder auch die Blockschokolade zum Backen, reduziert das schlechte Cholesterol – das ist der LDL Cholesterol-Wert auf dem Blutbild. Gleichzeitig erhöht sie das gute Cholesterol (HDL). Die Schoki muss über mindestens 70 % Kakau verfügen.

 

 Zimt

Noch was Süßes. Nicht nur zum Kuchenbacken, Zimt schmeckt auch toll auf dem Kakao, dem Cappuccino oder im schwarzen Kaffee. Den Zucker für die Pfannkuchen oder den Obst-Hefekuchen mit etwas Zimt versetzen, macht es einfach – und schmeckt mal ganz anders. Gerade nach dem Essen genügt die Spitze eines Teelöffels Zimt (1/4 Teelöffel), um den nach dem Essen rasant nach oben schießenden Insulinspiegel – der den Heißhunger auf was Süßes auslöst – nach unten zu bringen. So haben es die Wissenschaftlicher herausgefunden. Davon abgesehen ist Zimt auch eines der besten Antioxidanzien.

 

Vollkornprodukte

Klar, voll mit Kohlehydraten, die in den letzten Jahren ziemlich in Verruf geraten sind. Die Debatte dauert zwar noch an, aber man kann schon absehen, dass eine moderate Menge an Brötchen und Brot vom Körper genauso gebraucht wird, wie die Überdosis Proteine. Wer Brötchen zum Frühstück mag, der esse sie. Wenn sie aus gesundem Vollkorn gebacken sind, sind sie natürlich deutlich gesünder. Viele Studien belegen, dass Vollkorns das Ansammeln des Cholesterols in den Arterien verhindert.

 

Molke

Die Proteine der Molke, einem Nebenprodukt der Milch, verlangsamen den Verlust der Muskelmasse, der mit dem Alterungsprozess einhergeht. Weniger Muskelmasse führt zu einem verlangsamten Stoffwechsel, zu Koordinations– und Balancestörungen und einigem mehr an negativen Effekten. Die Molke, flüssig, oder als Pulver, kann zum Beispiel in Fruchtsäfte oder in Joghurt eingerührt werden. Ganz hip ist die Molke bei den Bodybuildern – dort konsumiert als „Whey Protein“.

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