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Vegetarier sein, Ja oder Nein? Eine Reportage

25 Januar 2012 4 Kommentare

Vegetarier sein - ja oder nein?Vegetarier sein? Ja oder Nein?

Wenn man das Internet bzw. die gesamte Medienlandschaft nach Informationen durchforstet findet man Argumente für beide Seiten. Fleisch enthält auf der einen Seite wertvolle Proteine welche gerade den Kraftsportlern und Sportlern zugutekommen aber andererseits ist übertriebener Fleischkonsum schädlich für unsere Umwelt und angeblich auch für uns. Wir von king-fit.de können sicher keine endgültige Entscheidung über die Ernährung eines Einzelnen fällen, dennoch versuchen wir die Entscheidung für euch einfacher zu machen und bodenständige Impulse zu setzen. Wir sind der Meinung, dass sich weder Fleischgeniesser noch Fleischverzichter schämen sollten. Wir möchten euch in einer kleinen Reportage die  Lichtblicke für Vegetarier oder sogar Veganer präsentieren und gleichzeitig zeigen, wie man Fleisch zubereiten kann, ohne den Verzehr tierischer Prodkute mit Fast-Food gleichsetzen zu müssen.

king fit pro Fleisch & Fisch

  • Fleisch, besonders Rindfleisch enthält Creatin und jede Menge Protein.
  • Ein pures Steak kann doch nicht ungesund sein.
  • Cholesterin wird erst bei übertriebenem Konsum und zu wenig Bewegung zum Problem.
  • Man isst ja auch andere Dinge wie beispielsweise Gemüse, nicht nur Fleisch.
  • Fisch enthält sehr wichtige Fettsäuren und liefert Eiweiß.
  • Wenn man kein Fleisch aus dem Supermarkt kaufen möchte um keine Massentierhaltung unterstützen zu wollen, so kann man sich entsprechendes Bio-Fleisch besorgen.
  • Muskeln lassen sich ohne Fleisch nicht aufbauen.

king fit contra Fleisch und Fisch

  • Creatinprodukte werden zum Teil auf vegangerechte Art hergestellt und lassen sich als Supplement erwerben. Ausserdem stellt der Körper eigenes Creatin her.
  • Durch Massentierhaltung, verseuchte Tiernahrung und fragwürdigen Impfungen werden die Tiere zu stumpfen unglücklichen Wesen herangezüchtet ,welche lediglich existieren um uns zu ernähren. In vielen Gebieten wird Regenwald für Weidefläche abgeholzt. Das Abholzen kostet eine Menge Erdöl. Die Tiere verbrauchen ausserdem eine unglaubliche Menge Wasser. Natürlich nicht die Tiere selbst. Hauptsächlich verschwendet man Wasser für „saftige“ Weideflächen und die Herstellung der Nahrung. Dieser schier endlose Kreislauf kann nicht gut sein. Nicht für die Umwelt, nicht für uns.
  • All diese oben genannten negativen Eigenschaften haben auch einen Einfluss auf uns. Ein ungesundes, unglückliches Tier welches schlecht ernährt wurde, kann kein gutes Fleisch bieten. Selbstverständlich haben Tiere auch Gefühle, Kommunikation sowie Intuition. Das bedeutet, dass im Moment der Schlachtung sehr viele Stress- und Angsthormone durch den Körper des Tieres fließen und sich im konservierten Fleisch halten. Schon die alten Massai, ein Volk aus Afrika, wussten, dass man kein Fleisch essen sollte durch welches „ein böser Geist“ wanderte. Dies bedeutet, dass sie versuchten das Tier schnell und schmerzlos zu töten um für sich und ihre Umwelt das Bestmögliche zu erreichen.
  • Vegane Ernährung bzw. vegane oder vegetarische Kuren bieten ein zusätzliches Stück Lebensqualität. Ausserdem kann man sich äußerst abwechslungsreich ernähren und auch dann richtig satt werden.
  • Niemand ist schuldig weil er Fleisch oder Fisch isst. Aber jeder, der sich die schrecklichen Tatsachen ( Leerfischen, Massentierhaltung, Krankheiten wie Dieabetes usw.) vor Augen hält, dem wird klar, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Das der Endverbraucher mitentscheidet. So kann auch eine Reduzierung des Fleisch und Fischkonsums eine Verbesserung sein. Statistiken zufolge gibt es in Deutschland bereits 6 Millionen Vegetarier. Unsere Ernährung ist ein großes Stück Wohlstand.

 

Das erste Video welches wir einbinden stellt einen Mann namens Alexander Dargatz vor, einen veganen Bodybuilder welcher von Beruf Arzt ist. Auch er hat eine Zeit lang von tierischen Produkten gelebt. Er erlebte durch seine Ernährungsumstellung große gesundheitliche Erfolge und Verbesserungen. Ausserdem hält er seine Art der Ernährung für moralisch vertretbar.

Hier seht ihr, wie man eine Fleischmahlzeit auf eine vernünftige Art und Weise zubereiten kann. Mit viel Abwechslung und neuen Ideen. Unser Tipp: Fleisch aus dem Bio-Laden kaufen.

Zum Abschluss haben wir nochmal einen Hammer für die Contraseite rausgekramt. Selbstverständlich ohne erhobenen Zeigefinger. Andreas Popp und Jo Conrad philosophieren, sammeln Fakten und diskutieren.

 

Bildnachweis: Angelika Bentin, PhotoXpress

 

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4 Kommentare »

  • Leo schrieb:

    Das ist doch keine Reportage ?!!

  • nico schrieb:

    Von Wikipedia

    Als Reportage (von lat. reportare = berichten, melden) bezeichnet man im Journalismus unterschiedliche Darstellungsformen, bei denen der Autor nicht vom Schreibtisch aus, sondern aus unmittelbarer Anschauung berichtet. In den Printmedien steht der Begriff gemeinhin für einen dramaturgisch aufbereiteten (siehe auch Reportagefotografie) Hintergrundbericht, der einen Sachverhalt anhand von konkreten Beispielen, Personen oder deren Schicksalen anschaulich macht.

  • Elyah schrieb:

    Ich finde schon das das eine Art Reportage ist. Kann ja keiner erwarten das man hier Liveberichte findet

  • Alexander Pyrkotsch schrieb:

    Ein schöner Beitrag!
    Unabhängig jeglicher Diskussion des Formates (Reportage hin oder her) finde ich es super, dass sich mal ein Blog mit der vegetarischen/veganen Ernährung im (Leistungs)Sport befasst.
    Bislang galt immer das Bild, dass besonders im Bodybuilding ohne Fleisch nichts zu holen ist. Umso schöner, dass hier auch mal eine andere Seite aufgezeigt wird.

    Habt ihr vielleicht einen Ernährungsplan oder ein Mahlzeitenbeispiel für ein entsprechend fleischloses Menü vor oder nach dem Workout? Das wäre auf jeden Fall noch interessant.

    Sportliche Grüße,

    Alex

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