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Proteine für eine stärkere Fitness

9 September 2012 2 Kommentare

Für Sportler, die regelmäßig trainieren, gibt es eine Vielzahl von Stoffen, die zum Gelingen des Muskelaufbaus beitragen. Besonders Proteine werden benötigt, die auch als Eiweiße oder manchmal als Eiweißstoffe bezeichnet werden. Insbesondere frisch nach dem Training sollte an ein „Auffüllen“ des Proteinhaushalts gedacht werden. Jedoch sind nicht nur beim Sport Proteine unverzichtbar. An jeder Stelle des Körpers beziehungsweise in jeder Zelle spielen Proteine in den verschiedensten Formen eine Rolle.

Die Fitness und die Proteine

Sport machen immer mehr Leute, da die positive Wirkung des Sportes immer bekannter wird. Dazu führt es viele Menschen auch immer öfter in die Fitness-Studios. Dort gibt es den positiven Effekt, dass ein Trainer zur Seite steht, der oftmals das Training mit wertvollen Ernährungstipps kombinieren kann. Besonders wird er allerdings darauf verweisen, dass Proteine wichtig sind. Dies gilt vor allem dann, wenn der gezielte Aufbau von Muskeln betrieben werden soll. Dann sollte eine ebenso gezielte Aufnahme von Proteinen beziehungsweise von Eiweiß erfolgen. Dies bedeutet, dass hier die Zeit bei der Aufnahme von unterschiedlichen Proteinen eine große Rolle spielt.

Proteine in der Nahrung

Es gibt einige Produkte, die einen sehr hohen Gehalt an Proteinen besitzen. Es handelt sich dabei um Fleisch, Fisch und Eier. Viel Protein besitzen außerdem Milchprodukte in Form von Käse und Quark sowie Nüsse. Empfehlenswert ist ferner die Aufnahme von Hülsenfrüchten. Hier macht sich insbesondere Soja bemerkbar, das einen Protein-Anteil von 41,6 Prozent besitzt.

Weitere Aufgaben der Proteine

In jeder Zelle können Proteine gefunden werden. Dort tragen sie dazu bei, dass Zellen aufgebaut und erhalten werden. Eine der Aufgaben von Proteinen ist es ferner, der Zelle eine Struktur zu verleihen. Es handelt sich allerdings bei einem Protein um eine so genannte „molekulare Maschine“, mittels derer der Transport von Metaboliten erfolgt. Außerdem können durch diese Maschine das Katalýsieren von chemischen Reaktionen sowie das Pumpen von Ionen erfolgen. Zudem werden durch die Proteine Signalstoffe erkannt.

Die Geschichte des Proteins

Das Protein ist noch gar nicht so lange bekannt, wie man annehmen könnte. Zum ersten Mal erschien das Wort in einer Veröffentlichung im Jahr 1839, nachdem Gerardus Johannes Mulder dies Wort aufgrund eines Vorschlages übernommen hatte. Ausgangspunkt war damals allerdings noch eine irrtümliche Idee. Schließlich war man zur damaligen Zeit der Überzeugung, dass eine gemeinsame Grundsubstanz die Basis aller Proteine bildet. Diese Idee war wiederum die Grundlage für einen Streit, der mit Justus von Liebig geführt wurde.

Einige Funktionen von Proteinen im Organismus

Es gibt die vielfältigsten Funktionen von Proteinen, die diese im Körper wahrnehmen können. So können sie gegen Mikroorganismen schützend und verteidigend wirken. In der Rolle von Antikörpern dienen sie extern und intern gegen Infektionen als Abwehr. Eine ganz wichtige Rolle spielen die Proteine bei der Körperstruktur und der Bewegung. Im Hinblick auf das gesamte Körperprotein wird ein Drittel von Kollagenen gebildet. Dabei handelt es sich andererseits auch um Strukturproteine, die in der Haut, den Knochen und dem Bindegewebe zu finden sind. In der Form der Strukturproteine sind diese dann auch für den Zellenaufbau zuständig. Letztendlich wirkt sich das auch auf die Gewebebeschaffenheit sowie auf die Gesamtheit des Körperbaus aus. Als Myosine und Aktine wirken die Proteine in den Muskeln. Dadurch erfolgt die Kontraktion der Muskeln, was wiederum für Bewegung sorgt. Ferner besitzen Proteine eine große Bedeutung beim Stoffumsatz, auch als Metabolismus bekannt, sowie für den Transport und die Signalfunktion. Unter anderem werden dabei biochemische Reaktionen innerhalb eines Lebewesens kontrolliert. Reguliert wird beispielsweise die Erregbarkeit von Muskeln. Zu den weiteren wichtigen Aufgaben gehört die Steuerung von Vorgängen innerhalb des Körpers in Form von Hormonen.

Der Reservestoff Protein

Befindet sich der Körper im Zustand des Hungers, werden die Proteine dann als Reservestoffe für die Lieferung von Energie eingesetzt. Dies betrifft in der Regel die Proteine, die sich in der Milz, den Muskeln und der Leber befinden. Manchmal erfolgt die Gewinnung der Energie dabei auf direktem Weg. Einen anderen Vorgang stellt die Glukoneogenese dar.

Mutationen

Möglich ist es, das Auswirkungen auf die Funktionen geben kann. Dies basiert darauf, dass es in bestimmten Genen zu Veränderungen kommen kann, was auch durch so genannte Mutationen stehen kann. Festgestellt werden können diese im Proteinaufbau, wobei die Veränderungen durch Mutationen entstehen. Auf diesen Mutationen können zum Beispiel erbliche Krankheiten basieren. Ausgelöst werden können diese durch Proteinfunktionsverluste. Unter anderem kann es außerdem zu einer höheren Enzymaktivität kommen, wenn eine Mutation bei einem Enzym vorliegt.

Somit zeigt sich, dass die Bedeutung von Proteinen nicht unterschätzt werden darf. Es ist also darauf zu achten, dass Proteine stets durch die Nahrung in ausreichendem Maße aufgenommen werden. Schließlich können Proteine auch unterstützend heilend wirken, wenn Krankheiten und Wunden vorliegen. Es kann sich zudem äußert negativ auswirken, wenn zu wenig Protein im Körper ist. Ausgelöst werden können dadurch unter anderem Haarausfall, Muskelschwäche, Störungen beim Wachstum sowie die Fettleber. Wenn Sie besonders aktiv auch im sportlichen Sinne sind, liegt mit einer guten Ernährung immer richtig.

 

Bild: © Natika – Fotolia.com

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2 Kommentare »

  • Whey Protein schrieb:

    Oft ein Grund, warum es mit dem Muskelaufbau nicht wirklich vorangeht. Zu wenig Protein über die Nahrung und auch keine Supplements, wie ein gutes Whey Protein oder Mehrkomponentenprotein.

    Sehr guter Artikel. Man merkt gleich, dass der Autor selber Sportler ist.

  • Jo schrieb:

    Ein hart trainierender Sportler sollte auf eine Aufnahme von etwa 1,5 – 2g Protein pro Kilo Körpergewicht am Tag kommen um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

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