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Tipps mit Video: Was tun bei Muskelkrämpfen?

3 August 2011 2 Kommentare

Wie vorgehen bei Muskelkrämpfen?

Jeder von uns kennt das Gefühl. Man wacht mitten in der Nacht auf und verspürt einen starken und heimtückischen Schmerz. Meist sind es Wadenkrämpfe, welche uns aus dem Schlaf reißen. Unsere Muskulatur weist über 600 verschiedene Muskeln auf. Das sind ca. 40 % unseres Körpergewichts, je nach Fitnessstatus. Es gibt unterschiedliche Formen von Krämpfen: Wir alle kennen eine herkömmliche Verspannung oder stark ziehende Krämpfe in z.B. den Zehen. Tatsächlich ist es auch möglich einen Krampf im Bereich des Kehlkopfs (Spasmen) oder der Blase (Koliken) zu bekommen. Verschiedene Krankheiten wie beispielsweise Asthma können auch zu Krämpfen führen, in diesem Fall würde man von Bronchospasmen sprechen.

Wundstarrkrampf -Der schlimmste aller Krämpfe

Die Rede ist von Tetanus, einer häufig tödlich ablaufenden Infektionskrankheit. Bakterien schädigen die muskelsteuernden Nervenzellen.Das Bakterium Clostridium tetani, welches z.B. auch in konventioneller Gartenerde vorkommt, ist der Auslöser. Es vermehrt sich unter anaeroben Bedingungen (ohne Sauerstoff) und sondert die für uns so gefährlichen Giftstoffe ab: Toxin Tetanolysin (Herzschädigend). Auch wenn Impfungen heutzutage zum Teil seltsame Absichten der Regierung an den Tag legen, so ist die Tetanusimpfung Eine, der noch nachvollziehbaren Vakzinationen.

Warum entstehen Krämpfe?

Meist ist ein Mangel an Magnesium, Calcium (im Blut) ,Kalium oder Natriumchlorid (Kochsalz) der Auslöser. Ein hohes Aufkommen an Magnesium im Körper begünstigt den Kalium-Rücktransport in die Zelle. Genügend Natriumchlorid ist wichtig für den Elektrolythaushalt. Wir schwitzen es aus, das heißt man sollte besonders während und nach dem Sport qualitativ hochwertiges Wasser trinken. Auch Kalium ist als wichtiger Elektrolyt für die Muskeltätigkeit von Bedeutung. Man findet Kalium und Magnesium vor allem in Bananen. Ein guter und fettiger Kaliumlieferant wäre auch die Avocado. Calcium kann man am besten über Milch und Fischprodukte aufnehmen.

Wichtige Tipps gegen Krämpfe plus Video

  •  Genügend Vollkornprodukte essen.
  •  Bananen und Erdnüsse sind ein super Magnesiumlieferant.
  • Vor dem Sport stretchen, nach dem Sport dehnen.
  • Nicht zu viel Eiweiß essen (Mindert die Aufnahme von Magnesium und Calcium).
  • Arnikaöl kaufen (3-10€) und sich damit massieren bzw. massieren lassen.
  • Sich mit Latschenkiefer einreiben (3-6€).
  • 10-30sek. den betroffenen Muskel in Gegenrichtung des Krampfes massieren.
  • Mineralhaushalt mit Apfelsaftschorle wieder ins Gleichgewicht bringen.
  • Mineralwasser während Sporteinheiten trinken.

Zu guter letzt

Krämpfe und Verspannungen sind sehr unangenehm und machen uns das Leben schwer. Das Sport treiben und die richtige Ernährung können den Körper aber in jeder Hinsicht wieder in Schwung bringen. Sollten Krämpfe spastischer oder epileptischer Art auftreten ist dennoch unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

Video

Tamer Galal, Bodybuilder, Fitnesstrainer Ex-Mister Universum erklärt passend zum Thema, wie man sich ausführlich und korrekt dehnt. King-Fit wünscht viel Spass dabei!

 

Bildnachweis: © lulemon athletica, Flickr.com, Lizenz: CC-BY

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